Das Wichtigste in Kürze:
2. Vorsitzender Günter Weber
Turnierleiter Maurice Sportiello
2. Beisitzer Jan Marzok
2.Schriftführer Markus Lahr
…und ein expliziter Hinweis auf der Startseite, welcher Termin als nächstes kommt
Protokoll der Jahreshauptversammlung 2025 des Schachclub Flörsheim
Anwesend am 28. November 2025, 20.15 bis 22.20 Uhr: 14 stimmberechtigte Mitglieder. 8 Autorisierungen für stellvertretende Stimmabgaben lagen vor. Damit war die Beschlussfähigkeit (bei einer Gesamt-Mitgliederzahl von 98) gegeben.
Nach
1. Begrüßung und Eröffnung
durch den Vorsitzenden Wolfgang Ruppert folgte eine Gedenkminute für die verstorbenen Vereinsmitglieder.
2. Berichte der Vorstandsmitglieder / Entlastung Kassierer und Vorstand
Das Protokoll der JHV 2024 wurde vom 2. Schriftführer Markus Lahr vorgelesen und von der Versammlung genehmigt.
Vorsitzender Ruppert berichtete (auch in Vertretung von Turnierleiter Uwe Pötschke und Jugendleiter Wahid Jamali) vom guten Abschneiden (kein Abstieg) der sechs Flörsheimer Mannschaften in der Verbandsrunde. Im MTS-Viererpokal war der Schachclub wieder einmal bis ins Finale vorgestoßen, das allerdings gegen König Nied verloren ging. Insgesamt war die Saison laut Ruppert überaus schwierig, weil großer Aufwand betrieben werden musste, um in allen Teams möglichst vollzählig zu spielen. Der Vorsitzende dankte daher den Mannschaftsführern, allen voran Kai Hübner, die eine „Riesenherausforderung“ gemeistert hätten. In der neuen Spielzeit spielt der Schachclub „nur“ noch mit fünf Mannschaften, die bis zum Zeitpunkt der JHV immer komplett angetreten waren.
Für das Jugendschach konnten sechs neue Mitglieder gewonnen werden. Mit 20 bis 25 Jugendlichen ist die Beteiligung am Spiel- und Trainingsabend nach wie vor hoch, freute sich Wolfgang Ruppert auch für den Jugendleiter Wahid Jamali. Vereinsmeister beim Schach-Nachwuchs wurden Justus Hinkelmann und Ömer Memis, der dritte Titelträger war noch nicht ermittelt. Den Leistungsstand bei der Flörsheimer Schachjugend fasste Ruppert mit der Feststellung zusammen: „Wir haben richtig Qualität“. Und trug im folgenden Zahlen zu den starken Flörsheimer Beteiligungen an Jugendturnieren wie den Youth Classics oder dem Hofheim-Open vor, auf die man als Verein stolz sein könne.
Die Vereinsmeisterschaft der Aktiven dauerte von April bis November und war damit „die längste der Vereinsgeschichte“. Deswegen musste auf die Stadtmeisterschaft verzichtet werden. Vereinsmeister und Vereinspokalsieger wurde Wolfgang Ruppert, der auch die erste Flörsheimer Schnellschach-Stadtmeisterschaft gewann.
Aktivster Turnierbesucher des Schachclubs war Rolf Mayer, der an den Weltmeisterschaften der Amateure auf Kreta ebenso teilnahm wie an den deutschen Seniorenmeisterschaften in Büsum. Vertreten war der Schachclub auch bei der Frankfurter Stadtmeisterschaft, bei den Bad Bertricher Schachtagen, beim Wiesbadener Schloßpark-Open, beim DWZ-Turnier in Bruchsal und beim Sparkassen-Open in Heusenstamm.
Sorgen macht Ruppert und dem Vorstand nach wie vor die äußerst geringe Beteiligung am Trainings- und Spielabend der Aktiven. „Wir zahlen für den Raum, den wir nicht nutzen“, führte der Vorsitzende auch den finanziellen Aspekt an.
Eine Enttäuschung im Amt musste auch Schachwart Daniel Juhasz hinnehmen. Er hatte mit großem Zeitaufwand den Schachschrank in den Clubräumen aufgeräumt und „alle Figuren einsortiert“, doch die neue Ordnung hielt nur knapp zwei Monate gehalten. Dann war alles wieder durcheinander.
Der Schachwart regte an, neue digitale Schachuhren, neue Schachbretter und Figurensätze zu kaufen. Die JHV stimmte zu. Einzelheiten soll der Vorstand regeln.
Erfreulich für die Versammlung fiel der Bericht von Kassierer Dominik Schwarz aus. Das Sparkassen-Konto des Vereins stieg um 882 Euro von 10.514,68 auf 11.397,31 Euro, bei Ausgaben von 3.800 Euro. Details des Kassenberichts sind im Anhang beigefügt.
Die Mitgliedsbeiträge für 2025 müssen noch eingezogen werden. Einmal mehr rief der Verweis auf die hohen Beiträge für Schachverbände und Landessportbund Erstaunen und eine gewisse Frustration hervor. Zufrieden ist man im Verein hingegen mit dem Wechsel von der Naspa zur Taunus-Sparkasse. Letztere kassiert weniger Gebühren und engagiert sich spürbar mit Sponsoring.
Die Kassenprüfer bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung, worauf Kassierer Dominik Schwarz und danach dem gesamten Vorstand einstimmig Entlastung erteilt wurde.
3. Wahlen
Gewählt wurden jeweils einstimmig bei Enthaltung der zu wählenden Kandidaten
2. Vorsitzender: Günter Weber
2. Schriftführer und 2. Pressewart: Markus Lahr
2. Beisitzer: Jan Marzok (in der Nachfolge von Thomas Seidel, dem herzlich gedankt wurde).
Der 2. Vergnügungsausschuss konnte nicht gewählt werden, weil niemand kandidierte.
Für Turnierleiter Uwe Pötschke, der aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurücktreten wollte, fand die JHV in Maurice Sportiello einen Nachfolger, der einstimmig gewählt wurde.
4. Verschiedenes
Die Termine für Weihnachtsblitzturnier (12. Dezember) und Weihnachtsfeier (19. Dezember) wurden von der JHV bestätigt.
Für eine stärkere Teilnahme der Mitglieder an den Spiel- und Trainingsabenden sollen nach JHV-Beschluss neue Strukturen und feste Termine (Turniere, Trainings) und vor allem deren Veröffentlichung auf der Homepage des Schachclubs beitragen. Die regelmäßigen Partieanalysen am Freitag nach den Mannschaftswettkämpfen sollen wieder aufgenommen werden.
Der neue Turnierleiter Sportiello will das in die Hand nehmen.
gez.: Alfred Bender, Schriftführer